Apothekerkammerwahl 2017 - VAAÖ-Landesgruppenobleute - Steiermark

pharmazie sozial: Sie sind Landesgruppenobfrau der Steiermark; warum engagieren Sie sich in der Standespolitik auf Angestelltenseite?

Mag. Griesser:: Es ist für mich sehr wichtig, dass es auch auf der Angestelltenseite eine Interessenvertretung gibt und nicht nur auf der Seite der Arbeitgeber. Nun übe ich mein Amt als Landesgruppenobfrau in der Steiermark seit 5 Jahren aus. Es macht mir viel Spaß, wobei es nicht immer einfach ist und immer schwieriger wird. Man bedenke nur die heutige schwierige Arbeitsmarktsituation. Ein anderer Aspekt ist das Pharmaziestudium, welches sich in der letzten Zeit auch geändert hat in ein Bachelorstudium. Die Mitgestaltung an der Zukunft unseres Apothekerberufes, die bestmögliche Vertretung der Interessen der angestellten Apotheker und eine gute Gesprächsbasis der angestellten Apotheker untereinander sowie mit den Selbständigen sind mir besonders wichtig!

pharmazie sozial: An welchen Projekten bzw. Herausforderungen arbeiten Sie derzeit und welche Ziele haben Sie sich für Ihre Funktionsperiode gesetzt?

Mag. Griesser:: Sehr wichtige Ziele für die Zukunft sind: Schaffung von Arbeitsplätzen durch Erschließung neuer Tätigkeitsbereiche wie z. B. ambulant tätige Apotheker, die in der Apotheke angestellt und in Alten-und Pflegeheimen sowie Primärversorgungszentren tätig sind. Sie müssen aber unbedingt über die Apotheken und damit über die Gehaltskasse besoldet werden. Auch eine gute und faire Aspirantenausbildung sowie die Möglichkeit sich fort- und weiterzubilden, auch während der Arbeitszeit, sprich eine Erhöhung der Anzahl an Fortbildungstagen, liegen mir besonders am Herzen. Sehr wichtig sind unsere fachliche Kompetenz und damit auch unser Stellenwert im österreichischen Gesundheitssystem. Auch sehr große Herausforderungen in der nächsten Zeit sind unser neues Arbeitszeitgesetz sowie unsere Bereitschaftsdienstregelung. Ich hoffe sehr, dass wir Angestellten mit Hilfe der Selbständigen zu einer guten Lösung für beide Seiten kommen. Wiedereinsteigerseminare für Mütter, die aus der Karenz zurückkommen oder für Kollegen, welche aufgrund längerer Krankheit ihren Beruf nicht ausüben konnten, sind ein weiteres Ziel von mir.

 

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