Apothekerkammerwahl 2017 - VAAÖ-Landesgruppenobleute - Burgenland

pharmazie sozial: Sie sind Landesgruppenobfrau des Burgenlandes; warum engagieren Sie sich in der Standespolitik auf Angestelltenseite?

Mag. Kraut-Sadounig: Ich möchte mich besonders für eine gute Vereinbarkeit von Familie und Beruf einsetzen und mich für berufstätige Elternteile stark machen. Das umfasst viele Aspekte wie z. B. das positive Ansehen von Teildiensten zu stärken und die Arbeitszeitregelung sinnvoll umzusetzen. Weiters halte ich es für immens wichtig, in härter werdenden Zeiten die Wahrung der Interessen der Dienstnehmer zu vertreten, damit wir unseren Beruf auch weiterhin selbstbewusst ausüben können. Besonders jetzt, in Zeiten von dm & Co, ist es essenziell, aufzeigen, dass eine starke Berufsvertretung notwendig ist.

pharmazie sozial: An welchen Projekten bzw. Herausforderungen arbeiten Sie derzeit vorrangig?

Mag. Kraut-Sadounig: Da ich selbst des Öfteren die Beratung des VAAÖ benötigt und schätzen gelernt habe, möchte ich die Interessensvertretung unterstützen und mich persönlich für die KollegInnen einsetzen, damit sie neben dem breiten Angebot des VAAÖ auch individuell betreut und beraten werden können. Denn es ist notwendig, dass wir den Selbständigen auf gleicher Augenhöhe begegnen; nur dann können wir auch gut zusammenarbeiten, und nur dann können wir gemeinsam mit den selbständigen Apothekern langfristig die Apotheken und damit unsere Arbeitsplätze sichern.

pharmazie sozial: Welche Ziele haben Sie sich für Ihre Funktionsperiode gesetzt?

Mag. Kraut-Sadounig: Mein besonderes Anliegen ist, ein zeitlich festgesetztes Ausmaß – z. B. 3 Tage pro Jahr im Volldienst – an Dienstfreistellung für Fort- und Weiterbildungen zu erreichen. Denn unsere Kompetenz kommt immerhin den Apothekenbetrieben zu Gute und sichert sie in einem großen Ausmaß ab. Deshalb ist es nur legitim, dass auch sie ihren Teil dazu beitragen.

 

Anmelden im
Mitgliederbereich
Login
Suche