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17.11.2020

Nun doch wieder: strenger Lockdown

Foto (c) Shutterstock / Zorro Stock Images

Alle Handelsbetriebe mit Ausnahme der Geschäfte, die der Grundversorgung der Bevölkerung dienen, schließen, wo es nur irgendwie möglich ist, soll in Homeoffice gearbeitet werden und es schließen auch die Pflichtschulen und Kindergärten. Es wird wieder auf Homeschooling und Notbetrieb umgestellt, zu dem nur die Kinder kommen sollen, deren Eltern arbeiten müssen oder nicht die notwendige Hilfestellung für den Unterricht zu Hause bieten können.

Ziel ist es, die sozialen Kontakte auf ein Minimum zu reduzieren, zum Beispiel dadurch, dass möglichst wenige Menschen im öffentlichen Raum unterwegs sind. Daher soll das Haus nur verlassen werden, wenn es unbedingt notwendig ist. Wir kennen das noch vom Frühling: nur zum Einkaufen, um anderen zu helfen, um zur Arbeitsstätte zu gelangen und um sich die Beine zu vertreten bzw. Sport zu betreiben, darf das Haus verlassen werden.

Die Apothekenbetriebe bleiben selbstverständlich, als zur kritischen Infrastruktur gehörend, geöffnet und stellen die Eltern unter uns wieder vor das Problem der Kinderbetreuung. Zwar soll überall ein Notbetrieb eingerichtet werden, aber nicht alle Eltern sind mit dem Angebot zufrieden, viele wollen ihre Kinder in dieser Situation lieber selbst zu Hause betreuen.

Wie gut, dass genau am ersten Tag des neuen, verschärften Lockdowns  im Nationalrat eine neue 4wöchige Sonderbetreuungszeit mit Rechtsanspruch und vollem Entgeltersatz für die Dienstgeber im Parlament zur Abstimmung kommt! Doch leider gibt es bereits im Vorfeld Unmut, denn eigentlich ist die neue Sonderbetreuung für die Fälle von Schulschließungen aufgrund von Quarantänemaßnahmen vorgesehen und streng genommen schließen die Schulen ja derzeit gar nicht, weil ja ein Notbetrieb stattfindet.

Es bleibt somit abzuwarten, ob es zu einer Einigung darüber kommen wird, dass die Sonderbetreuung auch im Lockdown in Anspruch genommen werden kann und wie die Regelung letztlich aussehen wird. Die Rechtsabteilung des VAAÖ hält Sie auf dem Laufenden!

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