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16.12.2013

Wieder ein Erfolg des VAAÖ bei den Gehaltsverhandlungen

Das in starker Besetzung angetretene Kollektivvertragskomitee des VAAÖ konnte in den zeitweise sehr hart geführten Verhandlungen mit dem Kollektivvertragspartner – dem Österreichischen Apothekerverband – folgende Einigung für Sie erzielen:

+ Gehaltsplus: durchschnittlich 2,3%

+ Erhöhung der Kinderzulage: von € 90,- auf € 96,-

+ Erhöhung des Alleinerzieherzuschuß: von € 500,- auf € 600,- für das erste Kind

von € 250,- auf € 300,- für jedes weitere Kind

+ Erhöhung der IA Gebühren von € 1,75 auf € 2,30 und von € 4,- auf € 4,70

+ Anhebung der Nachtarbeitspauschale in Apotheken mit Turnus I – III von € 167,- auf € 174,-

Nach den zahlreichen Änderungen im Kollektivvertrag, die mit Jahresbeginn 2013 in Kraft getreten sind, konzentrierten sich die Verhandlungen dieses Mal voll auf die Gehälter.

Angesichts der wirtschaftlich angespannten Situation in den Betrieben, die dem Verhandlungsteam des VAAÖ durchaus bewusst war, war von Anfang an klar, dass es zu keinem sehr hohen Abschluss kommen würde. Schließlich konnte aber trotz der schwierigen Ausgangslage wieder ein für die Angestellten Apotheker positives Ergebnis erzielt werden: Wir dürfen Ihnen eine Gehaltsanhebung um 2,3% (im Durchschnitt über alle Gehaltsstufen und über die Ausgleichszulage) vermelden. Außerdem werden die Familienzulagen von derzeit € 90,- auf künftig € 96,- pro Kind angehoben, und die Alleinerzieherunterstützung seitens der Pharmazeutischen Gehaltskasse von derzeit € 500,- auf € 600,- für das erste Kind und von € 250,- auf € 300,- für jedes weitere Kind erhöht.

Dem internationalen Trend folgend werden nicht alle Gehaltsstufen um den gleichen Prozentsatz angehoben, sondern es werden (fast) alle Gehälter im Schema um einen Fixbetrag von € 90,- erhöht. Damit die prozentuelle Erhöhung in den höheren Gehaltsstufen nicht unter die Inflationsrate fällt, wurden die Gehaltsstufen XV bis XVIII um € 94,- erhöht, dafür fällt die Erhöhung in den ersten beiden Gehaltsstufen etwas geringer aus, da diese selbst mit dem niedrigeren Fixbetrag immer noch um 3,31% bzw. 3,28% steigen.

Die Forderung des VAAÖ die Alleinerzieherunterstützung nicht mehr zu aliquotieren sondern an alle Alleinerzieher in voller Höhe auszuzahlen, da gerade Alleinerzieherinnen mit (Kinderbedingt) niedrigen Dienstausmaß eher mehr als weniger Unterstützung bräuchten, konnten wir leider nicht durchsetzen. Der Europäische Gerichtshof prüft allerdings gerade, ob eine Aliquotierung von Sozialleistungen überhaupt zulässig ist, und wird sich das Urteil auch hier entsprechend auswirken – ohne Zutun der KV-Partner.

Letztlich steigen ab 1.1.2014 auch die Inanspruchnahmegebühren von derzeit € 1,75 auf € 2,30 und von € 4,- auf € 4,70 pro Inanspruchnahme sowie die Nachtdienstpauschale in Apotheken mit Turnus I – III von derzeit € 167,- auf € 174,-.

Wir danken unserem Kollektivvertragspartner für die harten, aber offen und korrekt geführten Verhandlungen!

Vielen Dank auch den Kolleginnen und Kollegen vom Kollektivvertragsteam des VAAÖ, das wie immer unter dem Motto „Stark auf Ihrer Seite“ mit vollem Einsatz im Interesse der Angestellten Apotheker verhandelt hat!

Das Kollektivvertragskomitee des VAAÖ:


Mag.pharm. Raimund Podroschko

Mag.pharm. Irina Schwabegger

Mag.pharm. Susanne
Ergott-Badawi

Mag.pharm. Annemarie Bauer

Mag.iur. Norbert Valecka

Dr.iur. Vera Moczarski

Mag.iur. Georg Lippay

Mag.iur. Ursula Thalmann

 

Für weitere Informationen und/oder Beratung in arbeitsrechtlichen Belangen stehen Ihnen die Juristinnen und Juristen des VAAÖ unter der Tel:01/40414-411 oder rechtsberatung@vaaoe.at immer gerne zur Verfügung.

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