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20.12.2018

Vorerst leider kein KV Abschluss!

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

leider konnten wir bei den diesjährigen Gehaltsverhandlungen vorerst noch keinen Abschluss erzielen.

In Anbetracht der hohen Gehaltsabschlüsse in den anderen Branchen, hatten wir auch für unseren Kollektivvertrag auf einen Abschluss – der österreichischen Bundesregierung folgend „eine spürbare Lohnerhöhung“ - deutlich über der Inflationsrate erwartet.  Selbstredend haben wir bei unseren Forderungen berücksichtigt, dass wir es mit der Apothekerbranche zu tun haben und eben nicht mit „den Metallern“. Wir hatten auch wichtige Reformkonzepte im Rahmenrecht, wie beispielsweise einen erleichterten Zugang zur  Fortbildungsfreistellung. Die Fortbildung stellt eine elementare Säule aller Gesundheitsberufe dar und ist essentiell  für die Beratung in der Apotheke, sie kommt daher auch ganz wesentlich den Apothekenbetrieben zugute.

Das sieht unser Kollektivvertragspartner vom Österreichischen Apothekerverband anders. Interessant war diesbezüglich die Argumentation auf Apothekerverbandsseite, dass die Kosten höher würden, wenn alle Dienstnehmer, die ihnen bereits jetzt zustehenden Freistellungstage tatsächlich konsumieren würden (könnten)!

Unser Ansuchen ein Redaktionsversehen bei der kollektivvertraglichen Vereinbarung zur Abgeltung der Abendbereitschaftsdienste letztes Jahr auszugleichen, nämlich das Fehlen der Valorisierungsklausel, die im Eifer der Verhandlungen übersehen wurde – eine Formsache, wie wir meinten, die schnell behoben werden könnte…dem war nicht so! Zunächst wurde es überhaupt abgelehnt und dann wurde lediglich eine Inflationsanpassung der betreffenden Zuschläge für ein Jahr zugestanden.

So ging es auch bei den übrigen Forderungen weiter. Letztendlich kam vom Apothekerverband ein für die Angestellten indiskutables Angebot zur Erhöhung der Gehälter und so minimale Zugeständnisse im Rahmenrecht, dass wir zu keinem Ergebnis gekommen sind und daher im Jänner weiter verhandeln müssen.

Das tut uns sehr leid, dennoch sind wir zuversichtlich dass es im Jänner gelingt eine für alle tragbare Lösung zu finden, damit es zu keinen groben Turbulenzen bei den Gehaltsabrechnungen kommt.

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Die Kampagne von Apothekerkammer und dem BM f. Gesundheit gegen Arzneimittelfälschungen.
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