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23.10.2020

Neue Covid-19-Verordnung

Foto (c) shutterstock / hedgehog94

Als Reaktion auf die derzeit explodierenden Infektionszahlen hat die Bundesregierung mit einer Verschärfung der Maßnahmen reagiert, unter anderen kommt ein Verbot der Gesichtsschutzschilder.

Die Covid-19-Infektionen steigen weltweit rapide an, so auch in Österreich. Die Maßnahmen, die verhängt werden, sind in den einzelnen Ländern unterschiedlich. Auch in Österreich gibt es nun wieder eine neue Verordnung, die ab Sonntag gilt: der Abstand von 1 Meter im öffentlichen Raum für Personen, die nicht im selben Haushalt leben wird wieder verpflichtend eingeführt. Ausnahmen gibt es für kleine Gruppen bis zu 6 Personen, die auch wenn sie nicht im gleichen Haushalt leben, gemeinsam - ohne Babyelefant - unterwegs sein dürfen.

Außerdem wird die Maskenpflicht massiv ausgeweitet: An allen öffentlich zugänglichen geschlossenen Räumen ist ein Mund-Nasen-Schutz zu tragen, das sind zum Beispiel auch Unterführungen, Passagen und Bahnsteige. In Theatern, Konzerten und im Kino muss die Maske auch während der Vorstellung aufbehalten werden und auch bei Outdoor-Veranstaltungen ist nun verpflichtend eine Maske zu tragen.

Für Apotheken eine wichtige Neuerung betrifft die Gesichtsschilder, die manchmal statt eines Mund-Nasen-Schutzes getragen werden. Ab 7. November gelten diese Plastikgebilde nicht mehr als gültiger Ersatz für einen Mund-Nasen-Schutz, weil die Aerosole ungefiltert nach außen gelangen. Dort, wo eine Maskenpflicht gilt, wie zum Beispiel in der Apotheke, ist ein eng anliegender Mund-Nasen-Schutz zu tragen. Das betrifft sowohl die Kunden der Apotheken, als auch die in der Apotheke Beschäftigten, dort, wo kein technischer Schutz (Plexiglasscheiben) gegenüber den Kunden gegeben ist.

Zusätzlich wurde auch die Obergrenzen für Veranstaltungen erneut herabgesetzt: private Feiern dürfen nur mehr bis 6 Personen indoor und 12 Personen im Freien abgehalten werden, eine Ausnahme gibt es nur für Begräbnisse (mit 100 Personen). Organisierte Veranstaltungen (mit Schutzkonzept) sind indoor mit 1.000 Personen limitiert und outdoor mit 1.500. Zusätzlich gilt ein Ausschankverbot für Speisen und Getränke, es sei denn die Veranstaltung dauert länger als 3 Stunden.

Schließlich gibt es noch weitere Regelungen die Gastronomie, Musikkapellen, Altersheime und Schulen betreffend, sowie regionale Maßnahmen.

Für den privaten Wohnbereich wurden bewusst keine Einschränkungen getroffen. Bleibt zu hoffen, dass die Menschen sich hier verantwortungsbewusst verhalten – mit Hausverstand und Eigenverantwortung.

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