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16.08.2019

Lieferengpässe: „Nur gemeinsam können wir das Problem lösen!“

Das Thema „Lieferengpässe“ lässt derzeit auch medial die Wogen hochgehen, inklusive diverser Wortmeldungen aus den unterschiedlichsten Richtungen. Doch jetzt ist nicht die Zeit für gegenseitige Schuldzuweisungen.

Wir können dieses Problem nur gemeinsam lösen, und zwar nur dann, wenn für alle Beteiligten die Versorgungssicherheit unserer PatientInnen im Vordergrund steht und Partikularinteressen kein Platz eingeräumt wird.

So waren die zunehmenden Lieferengpässe auch Mitte Juli bei einem sehr konstruktiven Treffen im Gesundheitsministerium mit der Ministerin, Vertretern der AGES und uns Apothekern ein vorrangiges Thema. Erschwerend kommt die internationale Dimension hinzu. So haben mir Gespräche und Diskussionen am General Assembly der PGEU gezeigt, dass viele Länder mit dieser Problematik zu kämpfen haben.

Es geht nun allein darum, so rasch wie möglich sicherzustellen, dass unseren PatientInnen deren Arzneimittel wieder uneingeschränkt zur Verfügung stehen und wir ApothekerInnen jene Zeit, die wir für die Besorgung der Präparate aufwenden, wieder der Beratung und Betreuung unserer PatientInnen widmen können. Entsprechende Lösungsansätze gibt es, man denke an Generikasubstitution etc. Daran arbeiten wir derzeit – in erster Linie hinter den Kulissen - mit Hochdruck.

Doch kein Gesundheitsberuf und keine Institution kann das allein schaffen. Deshalb: Schluss mit Schuldzuweisungen! Lasst uns gemeinsam und lösungsorientiert daran arbeiten, um die bestmögliche Lösung für unsere PatientInnen zu erreichen!

Ihr Mag. pharm. Raimund Podroschko
VAAÖ-Präsident
1. Vizepräsident der österreichischen Apothekerkammer

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Die Kampagne von Apothekerkammer und dem BM f. Gesundheit gegen Arzneimittelfälschungen.
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