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Artikel XV - Besondere Bestimmungen für Dienstablöser

(Fassung vom 01.01.1986)

(1) Vertretungsberechtigte Apotheker, die im Rahmen der durch die Pharmazeutische Gehaltskasse für Österreich organisierten Dienstablöse tätig sind, unterliegen den Bestimmungen dieses Kollektivvertrages unter Beachtung der nachstehenden Bestimmungen.

(2) Die Dienstverpflichtung beträgt 4 Arbeitstage je Monat und Dienstablöse inklusive der anfallenden Bereitschaftsdienste am Tag und während der Nacht. Die Meldung an die Pharmazeutische Gehaltskasse ist in vollen Kalendermonaten im 2,5/10-Dienst je Dienstablöse zu erstatten.

(3) Die Mehrdienstleistungen durch Übernahme der Dienstbereitschaft während der Mittagszeit im Rahmen der Dienstablöse gelten als abgegolten, solange die für die Dienstablöse gegenüber dem tatsächlich geleisteten Dienstausmaß erfolgende günstigere Gehaltskassenmeldung bestehen bleibt.

(4) Für die Bereitschaftsdienste während der Nacht im Rahmen einer Dienstablöse entsteht der Anspruch auf Abgeltung nach Artikel VI Abs. 3 lit. c, Abs. 4 und 5.

(5) Dem Dienstablöser gebührt für die Hin- und Rückreise anlässlich der Dienstleistung der Ersatz der Fahrtkosten mit öffentlichen Verkehrsmitteln vom Wohnort zum Dienstort und zurück. Der Dienstablöser hat die kürzeste Reisestrecke zu wählen. Dem Dienstablöser gebührt zusätzlich, abweichend von Artikel III Abs. 7 Kollektivvertrag, eine monatliche Reisezulage je Dienstablöse, deren Höhe von den Kollektivvertragspartnern jeweils verlautbart wird.

(6) Der Anspruch auf Urlaub richtet sich nach Artikel X. Durch die einvernehmliche Diensteinteilung ist auch die Konsumation des Urlaubes vereinbart. Der Urlaubsanspruch für ein vollendetes Arbeitsjahr gilt als konsumiert, wenn die jährliche Dienstverpflichtung von 44 Arbeitstagen nicht überschritten wurde und die vollständige Bezahlung des Entgelts für dieses Arbeitsjahr erfolgt ist.

(7) Bei Beendigung des Dienstverhältnisses während des Arbeitsjahres gilt der volle Urlaub bei Erfüllung der monatlichen Dienstverpflichtung gemäß Abs. 2 als nicht verbraucht. Überschreitungen der Dienstverpflichtung gemäß Abs. 2 erhöhen, Unterschreitungen verringern das abzugeltende Urlaubsausmaß. Daher ist bei Mehrleistung an Arbeitstagen gegenüber Abs. 2 das Urlaubsausmaß um diese Arbeitstage zu erhöhen, bei Minderleistung zu verringern.


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