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Artikel XIII - Besondere Bestimmungen für Mütter und Väter

(1) Dienstnehmer mit einer Mindestdienstzeit von fünf Jahren in demselben Apothekenbetrieb, die innerhalb der Schutzfrist bzw. bei Inanspruchnahme einer Karenz nach dem Mutterschutz- bzw. Väterkarenzgesetz bis spätestens zwei Monate vor Ende der Karenz erklären, das Dienstverhältnis auf eigenen Wunsch nicht mehr fortzusetzen, haben Anspruch auf die Hälfte der ihnen nach § 23 Angestelltengesetz zustehenden Abfertigung.

Auf die fünfjährige Mindestdienstzeit ist die Zeit einer Karenz nach dem Mutterschutz- bzw. Väterkarenzgesetz nicht anzurechnen.

Unter dem für den letzten Monat gebührenden Entgelt ist der auf den Monat entfallende Durchschnittsverdienst zu verstehen, bei dem nicht nur die in jedem Monat wiederkehrenden Bezüge, sondern auch solche in Anrechnung gebracht werden müssen, die in größeren Abständen oder nur einmal im Jahr zur Auszahlung gelangen.

Der Dienstnehmer ist verpflichtet, dem Dienstgeber zwei Monate vor Ablauf der Karenz mitzuteilen, ob er das Dienstverhältnis fortsetzt. (Fassung vom 01.01.2002)

(2) Eine Abfertigung nach Abs. 1 gebührt auch dann, wenn das Dienstverhältnis während einer Teilzeitbeschäftigung nach Mutterschutz- oder Väterkarenzgesetz durch Kündigung seitens des Dienstnehmers endet. Bei der Berechnung des für die Abfertigung maßgeblichen Monatsentgeltes ist vom Durchschnitt der in den letzten fünf Jahren geleisteten Arbeitszeit unter Außerachtlassung der Zeiten einer Karenz gemäß MSchG oder VKG auszugehen. (Fassung vom 01.01.2002)

(3) Bei etwaiger Neueinstellung gemäß Abs. 1 oder 2 abgefertigter Dienstnehmer wird ihre Vordienstzeit bei demselben Dienstgeber auf einen eventuell neu zu erwerbenden Anspruch auf Abfertigung nicht angerechnet. (Fassung vom 01.01.2002)


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