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Artikel III - Abschluss des Dienstverhältnisses

(1) Ein Dienstverhältnis auf Probe kann nur bis zur Dauer eines Monates abgeschlossen werden. Der Dienstgeber ist verpflichtet, dem Dienstnehmer auf dessen Anfrage spätestens sieben Tage vor Ende der Probezeit mitzuteilen, ob das Dienstverhältnis nach Beendigung der Probezeit fortgesetzt wird. Erfolgt bis zu dieser Zeit keine eindeutige diesbezügliche Antwort, so gilt das Dienstverhältnis mangels besonderer Vereinbarung auf unbestimmte Zeit fortgesetzt.

(2) Wird ein Dienstvertrag lediglich durch stillschweigende Übereinkunft oder mündlich abgeschlossen, ist dem Dienstnehmer nach Abschluss des Dienstverhältnisses unverzüglich ein Dienstzettel über die wesentlichen Rechte und Pflichten auszufolgen. Aus diesem müssen über die in § 2 Arbeitsvertragsrechtsanpassungsgesetz genannten Bestandteile hinaus insbesondere die regelmäßige Arbeitszeit und ihre Lage, die Zahl der zu erbringenden Bereitschaftsdienstleistungen sowie das gesamte betriebliche Entgelt ersichtlich sein. (Fassung vom 01.01.2002)

(3) Dienstzeiten beim selben Arbeitgeber werden zusammengerechnet, sofern sie nicht länger als drei Monate unterbrochen sind. Abweichende Vereinbarungen in Schriftform sind zulässig. (Fassung vom 01.01.2002)

(4) Der Beginn und die Beendigung jedes Dienstverhältnisses einer pharmazeutischen Fachkraft in einer öffentlichen Apotheke oder Anstaltsapotheke ist binnen drei Tagen - dem vereinbarten Dienstausmaß entsprechend - der Pharmazeutischen Gehaltskasse für Österreich zu melden. Die Meldung bei der Pharmazeutischen Gehaltskasse für Österreich ist so vorzunehmen, dass die im Kollektivvertrag vorgesehene Freizeit berücksichtigt und der jeweilige wöchentliche freie Werktag und der Sonntag mit eingeschlossen werden.

(5) Bei einer vereinbarten Dienstleistung über volle Kalendermonate ist sowohl bei Voll- als auch Teildienstleistung die An- und Abmeldung bei der Pharmazeutischen Gehaltskasse so vorzunehmen, dass die gemeldete Dauer des Dienstverhältnisses volle Monate beträgt.

(6) Für eine Dienstleistung durch betriebsfremde Vertreter, die vier Tage nicht überschreitet, ist die Meldung bei der Pharmazeutischen Gehaltskasse so vorzunehmen, dass lediglich die tatsächlichen Arbeitstage im entsprechenden Dienstausmaß gemeldet werden.

(7) Für eine Dienstleistung bis zu fünf Wochen Dauer (Vertretungen im Falle des Urlaubes, der Krankheit u.a.m.) außerhalb des Wohnortes des betriebsfremden Vertreters, sind diesem, soweit nicht anders vereinbart, die Kosten einer Hin- und Rückreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu vergüten. Der Vertreter hat die kürzeste Reisestrecke zu wählen. Bei Vertretungen, die weniger als 15 Tage dauern, besteht außerdem Anspruch auf je eine Reisezulage für die Hin- und Rückreise, welche gemäß § 13 (1) der Reisegebührenvorschrift 1955, BGBl. Nr. 133/1955, in der jeweiligen Fassung für die Gebührenstufe 2 b Tarif I zu berechnen ist. (Fassung vom 01.01.2002)


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